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Dikopshof

Dikopshof

Historisches

Der Dikopshof ist eine der ältesten nachweisbaren Hofanlagen im Köln-Bonner Raum, die erstmals im Jahre 1213 schriftlich erwähnt wurde. Wie bei allen Höfen im Köln-Bonner Raum ist der Hof jedoch sehr viel älter als seine schriftliche Ersterwähnung 1213. 1202 wurde Siegfried von Saffenberg als Lehnsmann genannt. Im 18. Jh. befand sich der Hof in bürgerlichem Besitz und gelangte 1840 an die Familie Farina, die in der Folgezeit das Hofgebäude erneuerte.

Seit 1904 unterstand das Anwesen der Preußischen Domänenverwaltung; heute ist es ein Versuchsgut der Universität Bonn. Die ursprünglichen Gebäude wurden in der Mitte des 19. Jh. nach einem Brand durch Neubauten ersetzt. Das Wohnhaus an der Südostecke zeigt die Jahreszahl 1681;
an der östlichen Hofanlage befindet sich die Kapelle zum heiligen Kreuz
mit Wegekreuz. Im Jahre 1716 erfolgte die Wiederherstellung des Kirchenbaues.

Der Dikopshof ist als Bau- und Bodendenkmal in die Denkmalliste der Stadt Wesseling eingetragen.


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