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Stadt Wesseling

Wessinale am 03. Juli 2022 von 11 bis 18 Uhr

Die Wessinale wird wieder Treffpunkt der Kunstszene. In diesem Jahr wieder im schönen Ambiente auf der direkt am Rhein gelegenen Ruttmanns Wiese und wieder zeitgleich mit dem Wesselinger Stadtfest.


In den fast 40 Jahren seines Bestehens entwickelte sich der Kunstverein Wesseling e.V. zu einem wesentlichen Bestandteil im Kulturleben Wesselings. Auch in Abstimmung mit der Stadt Wesseling werden Ausstellungen und besondere Aktivitäten angeboten. Dabei kann der Kunstverein auf ein hohes Niveau ausgewählter Künstler*innen verweisen, deren Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen ausgestellt werden.

Der Kunstverein zeigt bei der Wessinale KUNST-STREET-Art-Malerei mit Kreide. Der Künstler Dennis-Josef Meseg wird zwei besondere Aktionen durchführen:

Die interaktive Straßenmalerei "Wesseling - eine Stadt mit Herz". Eine gemeinsam mit der Künstlerin Irmgard Maria Jansen-Otto gestaltete Schaufensterpuppe wird auf der Kölner Straße vor Ruttmanns Waage als Trägerin zahlloser Herzen stehen. Einem Füllhorn gleich, aus dem sich eine Herzensflut durch die Straßen der Stadt ergießen soll. Alle Besucher*innen, Groß und Klein, sind "herz"-lich eingeladen, sich mit Kreide und Spaß an diesem Projekt zu beteiligen. Kunst mit Euch und für Euch!

Zusätzlich zu dieser Mitmach-Aktion zeigt Dennis-Josef Meseg die Installation "Bei diesem Klimawandel geht die Menschheit baden", bestehend aus 1000 Quietschenten, Planschbecken, Sonnenschirm, Kundenstopper, Plakat und Liegestuhl.

Dennis-Josef Meseg entdeckte bereits in jungen Jahren seine Liebe zur Kunst und stellte sein Talent 2003 in einer Gemeinschaftsausstellung in Paris unter Beweis. Im Alter von 40 Jahren verwirklichte er seinen Traum als Künstler mit einem Studium an der Alanus Hochschule in Alfter und wurde innerhalb kurzer Zeit durch seine Installation „It is like it is“ international bekannt. 2021 wurde er mit dem CREO Preis der Deutschen Gesellschaft für Kreativität e.V. aus Berlin, für besondere kreative Leistung, ausgezeichnet. Mesegs Arbeiten mit verschiedensten Materialien sind einerseits konzeptionell, andererseits aber auch prozessorientiert und entstehen im Unterbewusstsein. Ob Zeichnungen, Ölgemälde, Skulpturen, Stahl- oder Betonplastiken, die Bandbreite seines Schaffens ist enorm.


Der Maler Michael Mayr und die Bildhauerin Rose Schreiber sind seit 1996 ununterbrochen mit ihren Bildern, kleinen Holzfigurinen und mit Bronzen auf der Wessinale vertreten. Besonders ihre Gemeinschaftswerke, in denen Malerei, Skulptur und Fotografie so ungewöhnlich wie gekonnt miteinander verwoben sind, finden große Beachtung. Sie gehören zu den Künstler*innen, die Jahr um Jahr in der angenehmen Atmosphäre der Kunstmeile mit Kunst-interessierten ins Gespräch kommen. Dabei bringen sie den Besuchern ihre künstlerischen Ideen, Ansichten und Ausdrucksformen nah. Mit ihrem interaktiven Kunstprojekt „Von Angesicht zu Angesicht" ermutigen die Künstler viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene vor Ort selbst künstlerisch tätig zu werden. Aus Anlass ihrer Jubiläums-Teilnahme -sie sind zum 25. Mall auf der Kunstmeile vertreten- haben die beiden 250 Postkarten zu ihrem interaktiven Kunstprojekt drucken lassen. Jeder, der an dieser Aktion teilnimmt, darf neben einem kleinen Portrait auch eine solche Postkarte zur Erinnerung mitnehmen. 


„Entdecke Dein Inneres Kind in Dir“

Mit wohltuenden Klängen stellt der Klangkünstler Benjiro Molenda seine schwingenden Klangharfen schon einige Jahre bei der Wessinale aus. Er bringt immer wieder neue Überraschungen in seinen Klang Kompositionen, die sich positiv auf unseren Körper auswirken. Mit den Naturhölzern, die er verwendet, sind die schwingenden Klanghafen auch ein schöner Hingucker für den Wohnraum.

Bewegung und Klang in Symbiose, beim Anschlagen der Klangrohre und dabei in tanzender Bewegung erzeugen die Klangharfen einen schwebenden Klang für Körper und seelisches Wohlbefinden. Spielerisches Musizieren mit themenorientierter Pentatonik gibt Freude an Bewegung und Klang. Lassen Sie sich mitnehmen und inspirieren auf eine klangvolle Reise.


Claudia Hey präsentiert Glas- und Holzarbeiten sowie Schmuck.


Die freischaffende Keramikerin Christina Hasse präsentiert ihre farbenfrohe Keramiken wieder in Wesseling. Seit vielen Jahren stellt sie u.a. in Erftstadt auf der Kunstmeile und dem Kunstparcour sowie auf dem Kunsthandwerkerinnenmarkt in Niederzier und Kunst- und Handwerkermarkt in Eisenfey aus. Seit 2003 hat sie eine eigene Werkstatt in Nörvenich.


Die Frechener Künstlerin Edith Dahm begann 1967 autodidaktisch mit Tierzeichnungen; von 1979 bis 2009 bildete sie sich stetig an Akademien und Malschulen sowie "privat" bei Künstler*innen weiter, so auch bei Willi Laschet. Seit 2003 arbeitet sie fast täglich in ihrer Frechener Werkstattgalerie, in der Stillleben-, Blumen- und Landschaftsbilder sowie Tierportraits entstehen.


Für das Wesselinger Ehepaar Monika und Hans Fricke ist die Wessinale ist ein fester Bestandteil in ihrem Kalender; nehmen sie nunmehr seit 15 Jahren teil. Monika Fricke malt heute überwiegend Landschaften mit Acrylfarben, nachdem sie sich an abstrakter Malerei und Stillleben in Öl versucht hat. Hans Fricke malt ebenfalls Landschaften, die er mit Ölfarbe oder Pastelllkreide auf Leinwand bringt. Ihre Motive finden beide überwiegend auf ihren Reisen.


Grüße Köln-Berlin

Dr. Elke Glatzer fotografiert seit ihrer Kindheit. Sie absolvierte ihre Ausbildung u.a. bei dem bekannten Architekturfotografen Thomas Riehle. 2015 machte sie sich als Industriefotografin selbständig.

Die Fotografie steht für Dr. Elke Glatzer im Schnittpunkt von Kunst und Technik. Als Naturwissenschaftlerin ist ihr der Umgang mit Computern vertraut; als Künstlerin schätzt sie den spielerischen Aspekt der digitalen Bildverarbeitung und gestaltet detailreiche Collagen aus ihren Fotografien.

Sie veranstaltet Fotoexkursionen und Workshops. Seit 2014 stellt sie regelmäßig aus, allein oder gemeinsam mit dem KünstlerTreff Longerich.

 


Werner Grau begann vor rund 20 Jahren mit der Malerei. Zunächst experimentierte er mit Linien, die die Fläche der Leinwand in immer kleinere Teile gliedern. Er probiert seitdem viele Richtungen aus. Der Künstler, der in Berlin und Hannover Kunst studierte, arbeitet gerne in Serien. Bei neueren Projekten ist der Kölner Dom das zentrale Motiv seiner Bilder, mal grafisch verarbeitet, mal fantasievoll ausgeschmückt.


Kalligraphie ist für Birgit Klare eine Magie der inneren Sammlung.
'Meine Faszination über Schrift und Schreiben von sinnlichen Sprüchen und Weisheiten als Ausdrucksbild zu gestalten ist eine Kreativität, die erfüllend Freude bereitet zum Verschenken und für sich. Das Gefühl von Erfüllung durch eine erlernbare Kunst zu erleben, ist gespürtes Leben', so beschreibt sie ihr künstlerisches Schaffen.

2002 mit Schönschreibkursen bei einer Hobbykalligraphin begonnen, bildet sie sich seit 2003 regelmäßig in Seminaren der Hochschule Aachen sowie anderer namhafter Kalligraphen in Italien und Österreich sowie bei einer amerikanischen Kalligraphin fort, um die Vielfalt und Unterschiede der Schriftarten und ihrer Darstellung kennenzulernen. Gerne zeigt Birgit Klare Anfängern den Einstieg in ein schönes Hobby und inspiriert Fortgeschrittene zu Gestaltungsmöglichkeiten. Sie hat an zahlreichen an verschiedenen Ausstellungen im Köln-Bonner-Raum teilgenommen.


Die Arbeiten von Eva-Maria Bock-Meyer (Mode- und Textildesign-Studium in Hamburg) "bomey ART" laden den Betrachter ein zum Verweilen und zum Spaziergang mit den Augen über Farben, Formen und Linien, um dabei immer wieder neue Details zu entdecken und in eine fantasievolle, friedliche Traumwelt zu versinken. Inspiriert und geprägt durch die auf zahlreichen Reisen durch Europa und Marokko gewonnenen Eindrücke und Erlebnisse sowie durch bekannte Künstler begann sie zu malen. 2000 wanderte sie nach  Andalusien, Spanien, aus und entwickelte ihre Malerei durch Verwendung verschiedener Techniken weiter (Mixed Madia, Acryl auf Leinwand und Collagen kombiniert mit unkonventionellen Materialien). Seit 2021 wohnt sie in Hürth, dort ist sie Mitglied im Künstlerforum SCHAU-FENSTER Erftstadt e.V.

 

 

 

 

 


Sabine Neubarth-Wieting zeigt Arbeiten in Ölmalerei.


Carla Philipp präsentiert handgefertigte Keramikstücke. Nachdem sie früher "nur" Gefäße töpferte, gestaltet sie heute das, was ihr am meisten Spaß macht: Tiere jeder Art.


Tatjana Rifer arbeitet in Mixed Media und Collagen-Technik. Auf Basis der Acrylmalerei werden Materialien wie Strukturpaste, Papier, Sand, trockene Blumen und andere Naturobjekte verwendet. So entstehen Schicht für Schicht spannende und farbenfrohe Oberflächen. Jedes Bild erzählt eine eigene Geschichte und mit einer Prise Humor werden reale Objekte in abstrakte Welten versetzt.


Dagmara Szymczak zeigt Malerei.


Dem 2008 gegründeten Künstlernetzwerk SüdArt aus Köln-Meschenich gehören Kunstschaffende aus Meschenich und Nachbarorten im Kölner Süden an. Ausgangswunsch war es in Meschenich, das vor allem durch den Kölnberg als sozialer Brennpunkt bekannt ist, Künstler*innen und Kreative zu mobilisieren und damit eine Kunst- und Kulturszene in diesem Stadtteil zu fördern.

Vertreten sind auf der Wessinale:
Henning Brück (Fotografie), Kosta Djurasinov (Malerei), Lena Hemme (Malerei), Marianne Krause (Malerei), Heike Lülsdorf, Christine Pohl (Malerei), Adam Sochaj (Malerei) und Sylvia van den Heuvel (Malerei).

Henning Brück: Studium Dokumentarfilm- und Fernsehpublizistik / freischaffender Filmautor und Fotograf/ mehrere Wirtschaftsfilmpreise. Unter dem Überbegriff "ografie" arbeitet Henning Brück sowohl im Kölner Atelier als auch vor Ort auf seinen Reisen. Seine künstlerischen Fotografien ordnet er nach Themengebieten (personografie, objektografie, subjektografie, motionografie) / seit 2010 zahlreiche Ausstellungen

Kosta Djurasinov absolvierte von 1987-1992 ein Studium an der Kunstakademie Belgrad, Serbien, und war Meisterschüler von Prof. Milica Stevanovic.

Lena Hemme: Bildende Kunst; Medienpädagogik: Kunst und Gestaltung sowie Foto und Film im Rahmen des Studiums der Sozialpädagogik / Studium an der Kölner Malschule und an der Freien Kunstschule Köln / Kunststudium im K3 Köln / seit 2012 mehrere Ausstellungen. Die Theaterpädagogin erlernte Malerei im Eigen- und Kreativstudium an verschiedenen Mal- und Kunstschulen in Köln mit dem Schwerpunkt „Experimentelle Kunst". Auf der Wessinale zeigt sie Malerei, Skulptur und Fotografie.

Heike Lülsdorf zeigt den Besucher*inen Malereien in verschieden Techniken sowie die sehr beliebte Papierkunst in Form von themenbezogenen Explosionsboxen und Funktionsgrußkarten. Fotos hierzu und zu ihrer vielseitigen Kunst finden Sie auf der Facebookseite Heike Lülsdorf.

Die Arbeiten von Marianne Krause wurden inspiriert ihre langjährigen Aufenthalte in Kenya (Aquarelle von Landschaften und Menschen) sowie durch heimische Motive aus ihrem Garten.

Christine Pohl bevorzugt nach vielen Stunden in Grafik und Malerei die Arbeit mit Acrylfarben. Dies spiegelt sich wunderbar in ihren abstrakten Bildern, inspiriert durch erlebte und beobachtete Natur, wieder.

Adam Sochaj beschreibt seine Kunst so: 'Ich verzweifelte an meinem Abenteuer mit der Malerei vor zwanzig Jahren und werde dies auch für den Rest meiner Tage tun. Das Wichtigste in unserem Leben ist das, was von uns übrig bleibt und für die nächsten Jahre überleben wird. Eines der wichtigsten Dinge für mich ist, wenn ein Bild eine Geschichte hat, und wenn  der Betrachter in dem Bild wie in einem Buch lesen kann, dann kann man als Autor seine eigene Arbeit als erfolgreich betrachten. Dann liegen noch viele Versuche vor mir...'

Sylvia van den Heuvel begann 1997 mit der Aquarellmalerei. Seit 2007 erweitert sie ständig ihre Kenntnisse in Acryl- und Ölmalerei, Drucktechniken, Holzschnitt und Steinbildhauerei; mit Spachteltechniken und Pigmenten experimentiert sie seit 2008. Seit 2009 ist sie Mitglied bei SüdArt.


Renate Ullmann hat das Töpferhandwerk aufgrund mehrerer Praktika in der Siegburger Töpferei erlernt. Daraufhin hat sie sich in weiteren Werkstätten und Akademien weitergebildet; seit 1984 arbeitet sie in ihrer eigenen Werkstatt "Renate´s Döppewerkstatt" im Herzen Kölns. Hauptsächlich fertigt sie Gebrauchs- und Zierkeramik für Haus und Garten. Aufgrund ihrer Nähe zu Köln entstanden in den letzten Jahren ihre "Kölsch-Variationen" (Dom-Flönz, Domtasse, FC-Tasse, Fan-Tasse Kölner Haie,etc.), mit denen sie bis 2015 regelmäßig an der "Kölner Kunsttrienale– Kölner Künstler sehen den Kölner Karneval" teilgenommen hat.






Die Internationale Künstlergruppe Zarifa Art wurde 1997 in Deutschland als ein Teil des ORZA-Zentrums (seit 1992 in Aserbaidschan-Russland) gegründet. 1997 hat sich eine Künstlergruppe von sieben Personen zu einer Künstlerunion vereinigt, die den Kern des Zentrums bildet. Heute besteht Zarifa Art aus mehr als 100 Malern, Architekten und Bildhauern, deren Werke in zahlreichen Ausstellungen in mehreren Städten Deutschlands und Europas ausgestellt werden. Die Devise der Künstlervereinigung lautet: "Die Kunst ist international, sie bringt die Völker und Kulturen näher zusammen." So soll der künstlerische Austausch zwischen den Ländern der ehemaligen Sowjetunion und Deutschland sowohl mit Kunstausstellungen, aber auch mit Konzertveranstaltungen gefördert werden. Bilder, Skulpturen und Kunstobjekte der Künstler befinden sich in Museen und Privatsammlungen in mehreren Ländern der Welt. Zarifa Art beschäftigt sich ebenfalls mit polygrafischen Tätigkeiten und gibt Künstler*innen die Chance ihre Werke auszustellen.

Auf der Wessinale sind folgende Künstler*innen vertreten:
Anatolij Andrienko, Anton Baecker, Anna Derksen, Irina Radchenko und Leiter der Künstlergruppe Zarifa Art Ildrem Sultanov.

Anatolij Andrienko (Architekturstudium an der Hochschule für Bauwesen in Kiew) lebt seit 1995 in Köln; 2018 legte er den Bleistift im Architektur-Büro endgültig nieder. Schon viele Jahre widmet er sich der bildenden Kunst. Während zahlreicher Reisen in Deutschland und Europa entstanden farb-und ausdrucksstarke Stadt- und Landschaftsbilder. Andrienkos Arbeit ist sehr vielseitig und umfasst sowohl Zeichnungen (Feder und Tusche sowie Kohlestift) als auch Bilder (Acryl und Pastell). Einige seiner Malereien befinden sich in privaten Sammlungen in der USA, Ukraine, Israel, Russland, England, Deutschland.

Der Kunstmaler Anton Baecker besuchte schon während seiner Schulzeit in Karaganda, Kasachstan, eine Malschule. 1999 absolvierte er ein Studium zum Lehrer für bildende Kunst und Zeichnen an der Staatlichen Universität und studierte von 1999 bis 2001 an der Staatlichen Kunsthochschule in Krasnojarsk, Russland. Seit 2002 lebt er in Deutschland; seit 2005 arbeit er als freischaffender Künstler in Koblenz.

Anna Derksen malt neben ihrer Tätigkeit als Theaterpädagogin leidenschaftlich gerne Werke in abstrakten Kompositionen. Mit ihren Bildern möchte sie den Menschen wohltuendes Empfinden, gute Laune und Freude vermitteln. 

Irina Radchenko, seit 1993 freiberufliche Künstlerin, machte bereits in ihrer Kindheit erste Erfahrungen mit der Seidenmalerei. Mit jahrelanger Erfahrung und ihrer Intuition gestaltet sie ihre Bilder frei. Vor allem die Natur und ihre Einzigartigkeit veranlassen sie immer wieder, den Pinsel in die Hand zu nehmen und abermals mit Leidenschaft ihre Schönheit auf Seide zu verbildlichen.

Ildrem Sultanov leitet seit 2007 die Geschicke der Künstlergruppe Zarifa-Art. Er arbeitete 30 Jahre lang als Architekt in seiner Heimat Republik Daestan im südlichen Teil Russlands. Seit 1998 ist er als Galerist und Künstler in Deutschland tätig. 


Nargis Nurtaev (Architekturstudium an der Polytechnischen Hochschule von Taschkent,Usbekistan) war bereits in der ehemaligen Sowjetunion als Künstlerin sehr erfolgreich. Seit 1983 präsentiert sie ihre Textilbilder in zahlreichen Ausstellungen. 2012 gründete sie in Frechen die Malschule "Palette Frechen".


Das Entdecken neuer Ausdrucksmöglichkeiten in Material und Technik hat Uli Benzschawel schon immer fasziniert. 'Jeder Stein für sich ist einzigartig und hat eine eigene Geschichte. Aber auch Meeresglas - jahrzehntelang vom Meer geschliffene Glasscherben mit ihrer speziellen milchig-matten Anmutung', so die Kunsthandwerkerin aus Leidenschaft. Aus diesen selbstgesammelten Naturschätzen kreiert sie individuelle und immer handgefertigte Einzelstücke und malt individuelle Steinportraits nach Fotovorlage.


 


Erst nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben konnte Ute Klein-Heinrichs ihre Neigung zur Kunst richtig ausleben; der Eintritt in den Malerkreis Köln beschleunigte ihre künstlerische Entwicklung. Ihre Motive (Natur, Menschen sowie schöne Architektur) bringt sie facettenreich, farbenfroh und leuchtend mit Ölfarben (ihre Vorliebe gilt der Ölmalerei) auf die Leinwand.


Rene Heinen - Das Mo Tessen Projekt
Hinter diesem etwas eigenwilligen Namen verbirgt sich eine Initiative, die regionale Geschichte auf unterhaltsame Art und Weise, nämlich in Comic-form, einem nicht nur jüngeren Publikum zugänglich machen möchte. Das  Wissen um Anekdoten, Erzählungen und historische Schauplätze unserer Region, geht nach und nach unwiederbringlich verloren. Im Zuge der immer schneller "zusammenwachsenden" Welt, bleibt altes Wissen um die Identität und dem kulturellen Erbe allzu oft auf der Strecke.

Deshalb haben die Initiatoren Christophe Schommer (Text) & René Heinen (Zeichnung) überwiegend ihre eigene Region, die Deutschsprachige Gemeinschaft Ostbelgiens, zum Schauplatz ihrer Comics auserkoren.

Motessen werden auch "liebevoll" die Bewohner des südlichen Teils der belgischen Ostkantone genannt.
Mo Tessen ist eine daran angelehnte Figur, deren "wiederentdeckte" Tagebücher als Rahmenhandlung für die bereits erschienenen und noch geplanten Comics dienen.

 


Stephanie Uhlig zeigt Malerei.


Die Fotowerkstatt der VHS Rhein-ERft, ein seit 10 Jahren bestehender freier Verbund von Fotografiebegeisterten unter der Leitung von Norbert Liebertz, nimmt in diesem Jahr zum ersten Mal an der Wessinale teil. Die Mitglieder treffen sich etwa zwanzig Mal im Jahr, um zu markanten Fotopunkten zu fahren oder spezielle Fotoprojekte zu realisieren. Fotografische Ideen frei umzusetzen ist ihnen wichtig.

Dass die Fotowerkstatt sehenswerte Ergebnisse hervorbringt, war schon in Ausstellungen in Brühl, Weilerswist, Euskirchen und Erftstadt zu sehen – allesamt sehr gut besucht und bewertet.

 


Dr. Wolfram W. Frings eröffnete 2004 das offene Atelier „art and more“ in Altenahr, 2006 die Akademie Altenahr und ein Jahr später den Verein Akademie Altenahr e.V. in der PAUKE. 2012 erfolgte der Umzug des Vereins Akademie Altenahr e.V., heute Kunst & Kultur Dernau e.V., nach Dernau. Er beschäftigt sich derzeit mit den Werken des Malers August Macke und setzt diese in seine Interpretation um. Diese Bilder werden auch auf der Wessinale zu sehen sein. Von der Flutkatastrophe in Dernau in 2021 betroffen, sollte so schnell wie möglich "Normalität" geschaffen werden. Kinder aus Dernau konnten kostenlos ihre Malkünste ausprobieren; mittlerweile werden auch wieder Seminare angeboten.

 


Karin Friedrich präsentiert Malerei.


Die in Köln lebende mexikanische Bildhauerin, Malerin und Schriftstellerin Leticia Sansores hat sich schon als Kind von Bildern, Plastiken, Skulpturen und Reliefs begeistern lassen. In Mexiko City geboren, wurde sie durch diese sehr vielseitige, bunte Metropole mit ihren Museen, Galerien sowie ihren mexikanischen Traditionen wie Tanz, Malerei und Gesang stark geprägt. Ihre Arbeiten sind durch die Länder beeinflusst worden, in denen sie gelebt hat und von den Emotionen und Erlebnissen, die sie dort hatte. Jede Skulptur und Plastik ist ein Teil von ihr.

2021 veröffentlichte sie ihren Roman "Tod am Strand".


Die gebürtige Mexikanerin Ingreed Martinez zog im Alter von 9 Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland, lebte und studierte später erneut in Mexiko und ist seit 2010 wieder in Köln. So ist ihre Kunst geprägt von zwei Bildtraditionen. Sowohl finden sich in ihren Werken Spuren des kunsthistorischen mexikanischen Realismus, als auch die des europäischen Expressionismus und besonders der Neuen Sachlichkeit.

Formal betrachtet reicht ihre Palette von farbenfrohen, belebten und dicht gefüllten Werken bis hin zu ruhigen und strikt komponierten Bildern; inhaltlich bezieht sich Martinez durchweg auf zwischenmenschliche Beziehungen und die aktuellen gesellschaftlichen Verhältnisse.

Neben zahlreichen Ausstellungen in ihrem Heimatland Mexiko, ist sie hier in Deutschland als freischaffende Künstlerin in vielen verschiedenen Projekten und Ausstellungen aktiv. Auch im Kölnischen Stadtmuseum hatte sie im Jahre 2014 eine viel beachtete Ausstellung.

 


Die Kölner Künstlerin und Dozentin Angelika Putzig  ist nicht nur durch ihre Kunstwerke aus den Bereichen Malerei, Fotografie und Grafik, sondern auch durch ihre kreativen Stadtführungen zum Mitmachen bekannt. 


Die Autodidaktin Helga Premm widmet sich fotografisch vielfältigen Themen, wie Kontrasten, Spuren, Spiegelungen, Portraits und der Stadt Erftstadt.


Renate Steigenberger interessierte sich schon früh für Kunst; bereits in jungen Jahren war sie Mitglied des Kunstvereins in Düsseldorf. Nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben lebte dieses Interesse wieder auf, und so besuchte sie die Malakademie von Prof. Jürgen Knabe, an der sie ihr Diplom machte. Ihr Stil ist die realistische Malweise bzw. der Fotorealismus. Mit ihrer Kamera geht sie auf Motivsuche, welches sie dann nach eigener Inspiration in Acrylmalerei umsetzt.


Das Phoenix Theater Wesseling e.V. blickt in diesem Jahr bereits auf 26 Jahre Bestehen zurück und kehrte nach der Coronapause mit "Ein Fall für Pater Brown" auf die Bühne des Kleinen Theaters im Rheinforum zurück. Neue Produktionen sind bereits in Planung. Aktuell ist besteht das Phoenix-Team aus ca. 20 Personen vor und hinter der Bühne, im Ausschank und Kartenverkauf und freut sich immer über Interessent*innen. 

Der Verein hat sich zu einem echten Aktivposten unter den Wesselinger Kulturvereinen entwickelt und kann nach vielen Jahren Theaterarbeit auf große Erfolge zurückblicken. In guter Erinnerung ist die stetige Qualität der Aufführungen, sei es bei Klassikern wie Molierès "George Dandin – der gehörnte Ehemann", Goldonis "Krach in Chiozza", Szenen aus Goethes Faust, "Der Besuch der alten Dame", "Die Glasmenagerie", "Gaslicht" von Patrick Hamilton, der Broadway Produktion "Barfuß im Park" oder "Sonny Boys" von Neil Simon.

Umjubelt waren diese Aufführungen fast alle. Es fällt daher leicht zu sagen, dass Phoenix es verstanden hat, den Geschmack des Wesselinger Publikums zu treffen. 2011 wurde das Phoenix Theater Wesseling e.V. für seine herausragende Theaterarbeit mit dem Ehrenpreis "Wesselinger Kulturverein des Jahres" 2011 ausgezeichnet.


Gardy Büchel hat ihr künstlerisches Können in zahlreichen Workshops, Seminaren und Studien, u.a. an der europäischen Kunstakademie Trier, vertieft und weiterentwickelt. Sie ist Mitglied im Künstlerforum SCHAU-FENSTER Erftstadt e.V. und in der Kölner Graphikwerkstatt e.V. 


Annelies Engau lässt sich durch Naturerscheinungen inspirieren und transformiert diese mit dem ihr eigenen Pinselduktus in eine klare, abstrakte Bildsprache. Dadurch löst sich die Vollständigkeit der Realität auf und an deren Stelle verschmelzen Formen und Farben zu einem expressiven Abriss des Tatsächlichen. Annelies Engau widmet sich in privaten Studien intensiv vor allem der Malerei. Als bildende Künstlerin erwarb sie ihre Kenntnisse durch vielfältige Ausbildungen u.a. in freier Malerei, Siebdruck, Plastik sowie Druck- und Reproduktionstechniken bei freischaffenden Künstlern wie Lelio Aiello (Florenz), Georg Gartz (Köln), Prof. Jürgen Knabe (Köln), Andreas Lemberg (Venedig) sowie Rolf Schulze (Rheinbach). Zuletzt war sie Meisterschülerin bei Rozalia Katalin Vimmer (Budapest/Köln).


Monika Belzer zeigt Patchworkarbeiten.


Musikalischer Beitrag

Unkompliziert akustisch Musik machen, das ist das Motto des Unplugged Live Music Duos „Price & Franklin“, das von 13.30 bis 14.30 Uhr und 15 bis 16 Uhr mit seiner Musik die Wessinale verzaubert. Manuela Price steht seit vielen Jahren auf der Bühne und hatte 1996/1997 mit „So Strung Out“ einen Top 10- Hit, der sich 19 Wochen lang in den deutschen Single-Charts hielt. Frank Hentschel wurde unter anderem als Sänger und Gitarrist der Late-Night-Band der Johannes B. Kerner Show im ZDF bekannt, wo er in über 100 Fernsehsendungen live mit national und international bekannten Künstlern (wie z.B. Wolfgang Niedecken, Sasha, Stefan Raab, Guildo Horn, Vanessa Mae, Udo Jürgens, Olli Dittrich, Hildegard Knef oder DJ Bobo) zusammenwirkte. 

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wesseling
  • Dennis Josef Meseg
  • Stadt Wesseling
  • Benjiro Molenda
  • Christina Haase
  • Dahm
  • Fricke
  • (C)2019 Dr. Elke Glatzer all rights reserved
  • Stadt Wesseling
  • Birgit Klare
  • Eva-Maria Bock-Meyer
  • Sabine Neubarth-Wieting
  • Carla Philipp
  • Rifer
  • Henning Brück Border-Lines
  • Renate Ullmann
  • Zarifa
  • Nargus Nurtaev
  • Uli Benzschawel
  • Ute Klein-Heinrichs
  • Rene Heinen
  • Norbert Liebertz
  • Dr. Frings
  • Leticia Sansores
  • Ingreed Martinez
  • Stadt Wesseling
  • Phoenix Theater Wesseling e.V.
  • Gardy Büchel
  • Annelies Engau
  • Price&Franklin
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