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Stadt Wesseling

Escooter

Seit dem 1. Dezember 2020 stellt der E-Scooter-Anbieter Spin seine orangefarbenen Roller auch in Wesseling bereit. Gemeinsam mit der Stadt Wesseling arbeitet das Tochterunternehmen der Ford Motor Company am passenden Zuschnitt für eine Förderung der innerstädtischen Mikromobilität; zunächst als Pilotprojekt mit der Laufzeit von einem Jahr.

Die Flottengröße ist auf 150 Roller begrenzt, Parkverbotsbereiche sind im Handumdrehen anzupassen. "Wir haben in Spin einen Partner gefunden, der bereits in Bonn und Köln aktiv ist und mit uns gemeinsam herausfinden möchte, wie E-Scooter in einer Stadt unserer Größe eine sinnvolle Ergänzung zum ÖPNV vor allem auf der sogenannten ‚letzten Meile‘, also zum Beispiel von der Bahnhaltestelle bis nach Hause, sein kann. Ein nachhaltiger Mobilitäts-Mix für das gesamte Stadtgebiet ist unser Ziel", erläutert Bürgermeister Erwin Esser das Pilotprojekt. "Gerade in den Zeiten der Pandemie sind die E-Scooter wie auch das Fahrrad als Verkehrsmittel eine gute Wahl; an der frischen Luft unterwegs und immer auf Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, mit uns in die Testphase zu starten."

Für das Pilotprojekt war es Spin und der Stadtverwaltung vor allem wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, die sowohl für die Nutzer*innen als auch für die anderen Verkehrsteilnehmer*innen und den Anbieter sinnvoll sind. Daher hat sich das Unternehmen zu einem freiwilligen Kooperationsvertrag verpflichtet und die Flotte gemeinsam mit der Stadt auf 150 Fahrzeuge festgelegt.

Die Kooperationspartner haben sich für den Einstieg auf ein reines Free-Floating-Modell verständigt. Das heißt, die E-Scooter können überall im Stadtgebiet gemietet und fast überall wieder abgestellt werden. Parkverbotszonen sind in der Fußgängerzone und am Rheinufer eingerichtet. In den Parkverbotszonen kann gefahren, aber nicht geparkt werden. Solange der E-Scooter nicht geparkt ist, stoppt auch die Mietzahlung nicht.

Im Laufe des Testjahres werden Spin und die Verwaltung regelmäßig darüber beraten, in welchen Bereichen ein Parkverbot Sinn macht, ob die Flotte zu groß oder zu klein ist und welche Orte es im Stadtgebiet gibt, von denen aus besonders viele E-Scooter genutzt werden und wo deshalb feste Parkplätze sinnvoll wären.

"Wir freuen uns sehr auf Wesseling und über die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. Auf Basis von Nutzungsdaten und gemeinsamen Erfahrungen werden wir die richtigen Standorte und die passende Größe der Flotte finden", sagt Felix Petersen, Head of Europe bei Spin.

Die Reichweite der E-Scooter schließt das gesamte Stadtgebiet ein. Die Spin-App zeigt den Nutzerinnen und Nutzern die freien Scooter in der Nähe an. Die Freischaltung des Fahrzeugs ist kostenfrei. Jede gefahrene Minute kostet 30 Cent. Die Bezahlung ist via Kreditkarte und Paypal möglich.

Auf jedem Fahrzeug finden Sie die Kontaktdaten des Anbieters. Diesen können Sie bei Fragen und Problemen kontaktieren.

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Bildnachweise

  • SPIN
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