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Hinweise zum Corona-Virus

Hinweise zum Corona-Virus

[Stand: 06. Juli 2020 - 14:30 Uhr]
Für den Rhein-Erft-Kreis liegt der Wert der Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen je 100.000 Einwohner*innen aktuell bei 1,3.
Aktuell sind in Wesseling 1 Person am Corona-Virus erkrankt; im Rhein-Erft-Kreis 14. 70 Personen haben eine Infektion mit dem Corona-Virus überstanden und sind wieder gesund; im Rhein-Erft-Kreis 1033. In Wesseling befinden sich aktuell 10 Personen in Quarantäne; im Rhein-Erft-Kreis insgesamt 107 Personen. In Wesseling gab es bisher 3 Todesfälle mit Corona-Befund; 76 im Kreis.

Die Kassenärztliche Vereinigung hat eine Webseite erstellt, in der Sie alle notwendigen Informationen finden, wie Sie sich im Ernstfall zu verhalten haben:
https://www.116117.de/de/coronavirus.php

Die häufigsten Fragen zum Corona-Virus finden Sie hier beantwortet:
https://rhein-erft-kreis.de/faq-corona

Corona – Wichtiges in aller Kürze

Derzeit werden viele Maßnahmen debattiert und ergriffen, von denen einige sehr drastisch erscheinen. Sie dienen jedoch einem wirklich wichtigen Ziel: die Corona-Infektionen zeitlich deutlich zu verlangsamen und bestenfalls einzudämmen. Nur so können wir die Kapazitäten unseres gut funktionierenden Gesundheitssystems für die Menschen aufrechterhalten, die dringend medizinische Hilfe brauchen. Das sind vor allem auch Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen. Die Gesundheit der Menschen steht an erster Stelle. Wir sind alle mitverantwortlich und können dazu beitragen, die Ausbreitung zu verlangsamen, um so auch die Versorgung der schweren Fälle in den Krankenhäusern zu gewährleisten.

An dieser Stelle möchte ich meinen ganz persönlichen Dank all denjenigen aussprechen, die in wichtigen Infrastruktureinrichtungen zur Aufrechterhaltung unserer aller Versorgung tagtäglich im Einsatz sind. Danken möchte ich aber auch allen Bürgerinnen und Bürgern, die dieser schwierigen Zeit und den zu treffenden einschränkenden Maßnahmen mit Ruhe, Vernunft und Einsicht begegnen. Solidarität heißt das Gebot der Stunde und daher auch mein Dank an alle, die sich bereits jetzt und auch zukünftig in den Dienst der Allgemeinheit stellen und anderen Menschen, insbesondere den Älteren in unserer Gesellschaft, Solidarität, Hilfe, Unterstützung und Zuspruch leisten.

Ihr Bürgermeister
Erwin Esser

Rechtsverordnungen, Erlasse und Verfügungen

Mit einem maßvoll abgestuften Plan sollen in Nordrhein-Westfalen die Anti-Corona-Maßnahmen geöffnet werden. Der "NRW-Plan" sieht für viele Bereiche des Lebens unterschiedliche Stufen mit Zieldaten vor, die abhängig von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens umgesetzt werden sollen. Dieses Vorgehen soll den Bürger*innen in NRW gleichzeitig Gesundheitsschutz sowie Planbarkeit und Verlässlichkeit für das wirtschaftliche und öffentliche Leben bieten. Die Landesregierung bezieht alle Bereiche des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens sowie die regionale Entfaltung in die stufenweise Öffnung ein. Die zentralen Ziele der Strategie bleiben die Eindämmung der Ausbreitung des Virus und der Ausbau der Kapazitäten des Gesundheitssystems. Öffnungen finden unter stetiger Evaluierung des Infektionsgeschehens statt. Ministerpräsident Armin Laschet hat den Nordrhein-Westfalen-Plan am Mittwoch, 06. Mai, nach den Beratungen mit der Bundesregierung und den anderen Ländern in Düsseldorf vorgestellt.

Maskenpflicht

In NRW gilt seit Montag, 27. April, eine Maskenpflicht beim Einkaufen und für die Nutzung von Bussen und Bahnen. Zulässig sind sogenannte Alltagsmasken oder ein Schal. Die Maskenpflicht gilt weiterhin bis zum 15. Juli hier:

  • in geschlossenen Räumlichkeiten bei Konzerten und Aufführungen (außer am Sitzplatz)
  • in geschlossenen Räumlichkeiten von Museen, Ausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen
  • in geschlossenen Räumlichkeiten von Tierparks, zoologischen und botanischen Gärten, Garten- und Landschaftsparks
  • in Innenbereichen von Ausflugsschiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen
  • beim praktischen Fahrunterricht sowie der Fahrprüfung
  • in sämtlichen Verkaufsstellen und Handelsgeschäften, auf Wochenmärkten, auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren sowie in Wettvermittlungsstellen
  • auf Messen und Kongressen außer am Sitzplatz
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern, sowie wenn bei Handwerks- und Dienstleistungen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann
  • in geschlossenen Räumlichkeiten von gastronomischen Einrichtungen außer am Sitzplatz
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • im Personenverkehr und seinen Einrichtungen – also in Bussen und Bahnen, auch des Fernverkehrs, auch in Schulbussen, an Haltestellen und Bahnhöfen und in Taxis
  • In Warteschlangen vor den genannten Einrichtungen

Die Maskenpflicht gilt für Kund*innen, Nutzer*innen, Inhaber*innen und Beschäftigte gleichermaßen – es sei denn, Beschäftigte werden durch andere Schutzmaßnahmen wie Abtrennungen durch Plexiglas etc. geschützt. Ebenfalls dürfen Beschäftigte hilfsweise – falls das dauerhafte Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung zu Beeinträchtigungen führt – ein das Gesicht vollständig bedeckendes Visier nutzen.

Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen. Von der Maskenpflicht ist befreit, wer aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen kann. Außerdem kann die Maske aus bestimmten Gründen vorübergehend abgelegt werden, beispielsweise zur Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen.

Die Stadt Wesseling hat zum 27. April eine Maskenpflicht in den weiterführenden Schulen und am 05. Mai für die Grundschulen verfügt. Vorgeschrieben sind Masken außerhalb der Klassenzimmer in den Bereichen, in denen das Einhalten von 1,5 Metern Abstand nicht gewährleistet werden kann.

Kontaktsperre

Weiterhin bis zum 15. Juli 2020 dürfen sich Gruppen von höchstens zehn Personen in der Öffentlichkeit treffen. Diese maximale Personenzahl gilt nicht bei Verwandten in gerader Linie oder Personen aus zwei verschiedenen Haushalten.
Wichtig: Dies gilt unter der Voraussetzung, dass eine Rückverfolgbarkeit der am Treffen beteiligten Personen.

Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt fort, auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in bestimmten Bereichen.

Im Falle einer Infizierung mit dem Coronavirus müssen den Gesundheitsbehörden Kontaktdaten von Personen, mit denen man zusammengetroffen ist, benannt werden können. Damit diese Kontakte rückverfolgt werden können, müssen Gastgeber, Vermieter, Einrichtungsleiter, Betriebsinhaber etc. alle anwesenden Personen mit Name, Adresse, Telefonnummer und ggfls. Zeitraum des Aufenthalts mit deren Einverständnis schriftlich erfassen und die Daten für vier Wochen sicher aufbewahren. Die Daten sind vor dem Zugriff Unbefugter zu sichern und nach Ablauf von vier Wochen vollständig zu vernichten.

Das Picknicken ist seit dem 20. Mai 2020 im öffentlichen Raum wieder erlaubt – unter Beachtung des Kontaktverbots und des Mindestabstands. Das Grillen im öffentlichen Raum ist ab dem 15. Juni 2020 wieder erlaubt.

Zur Umsetzung des Verbots können die zuständigen Behörden generelle Betretungsverbote für bestimmte öffentliche Orte aussprechen.

Allgemeine Informationen des Gesundheitsamtes (COVID-19)

Was ist Corona (COVID-19)?

Die Corona-Krankheit (COVID-19) ist eine Viruserkrankung. Viren sind winzige Erreger, die sich bei Kontakt im Körper ausbreiten und Krankheiten auslösen können. Das Corona-Virus ist ein neuartiges Virus mit hoher Ansteckungsgefahr. Bislang gibt es keinen Impfstoff und kein Arzneimittel, das bei Corona speziell hilft. Viele Ärzt*innen und Wissenschaftler*innen arbeiten derzeit daran. Die Übertragung des Corona-Virus erfolgt hauptsächlich über Tröpfchen. Die Symptome der Krankheit treten meist in der ersten Woche nach Ansteckung (im Mittel nach 5-6 Tagen) auf. Bis 14 Tage nach der positiven Testung müssen die Betroffenen in Quarantäne, damit sich möglichst wenig andere Menschen anstecken. Um Mitmenschen zu schützen, ist es sehr wichtig, dass Sie sich regelmäßig die Hände waschen, Kontakt zu anderen meiden und einen Abstand einhalten (mindestens 1,5 Meter). Auf Händeschütteln sollte konsequent verzichtet werden. Bitte halten Sie die Husten- und Niesregeln ein (Husten in die Armbeuge, Benutzung von Einmaltaschentüchern mit sofortiger Entsorgung).

Wie ist der Krankheitsverlauf?

Die Corona-Krankheit verläuft sehr unterschiedlich. Etwa 80 von 100 Personen mit Corona haben leichte bis mäßige Symptome wie:

  • Halsschmerzen,
  • trockener Husten
  • Nasenlaufen, verstopfte Nase, Schnupfen
  • leichtes Krankheitsgefühl
  • erhöhte Temperatur oder mäßiges Fieber über wenige Tage

Viele Menschen, vor allem Kinder und jüngere Personen, zeigen trotz Ansteckung keine Symptome oder Erkältungszeichen.

In etwa 15-20 von 100 Fällen mit nachgewiesener Corona-Infektion tritt ein schwerer Krankheitsverlauf ein. Hierbei werden vor allem Atemnot, Fieber und eine ausgeprägte körperliche Schwäche als Symptome beobachtet. In ganz schweren Fällen kann es zu Lungenentzündungen und Organversagen kommen. Etwa 5 Prozent der Erkrankten müssen auf einer Intensivstation behandelt und gegebenenfalls auch beatmet werden. In manchen Fällen kann die Corona-Infektion zum Tode führen. Als besonders gefährdet gelten Menschen mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem sowie Menschen über 65 Jahre.

Was tun bei Verschlimmerung der Situation?

Bei zunehmender Kurzatmigkeit, Atemnot, Fieber, starkem Husten oder ausgeprägter körperlicher Schwäche (auch wenn am Anfang nur leichte Symptome vorhanden waren) sollten Sie sofort die Hausärztin/ den Hausarzt kontaktieren. Wenn diese*r nicht erreichbar ist, rufen Sie bitte den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der bundesweit gültigen Notfallnummer 116 117 an. In diesem Fall ist es sehr wichtig, frühzeitig einen Arztkontakt herzustellen.

Was tun nach den 14 Tagen in Quarantäne?

Bitte beobachten Sie genau Ihre Symptome und auch die Gesundheit der Personen, mit denen Sie zusammenleben.

Am 12. Tag der Quarantäne werden Sie vom Gesundheitsamt angerufen und nach Symptomen befragt. Wenn dann in den zwei Folgetagen keine neuen Symptome auftreten, erfolgt automatisch die Aufhebung der behördlich angeordneten Quarantäne (nach 14 Tagen). Danach gelten für Sie die aktuellen Verhaltensregeln für die Bevölkerung in Ihrem Bundesland. Nach dem jetzigen Stand dürfen Sie dann wieder arbeiten gehen.

Sollten Sie am 12. Tag der Quarantäne noch Symptome haben, werden Sie alle 2 Tage erneut vom Gesundheitsamt kontaktiert und die Quarantänezeit verlängert sich entsprechend.

Falls eine Person, mit der Sie im selben Haushalt leben, in Ihrer Quarantänezeit Symptome entwickelt, müssen Sie sich unverzüglich mit dem Gesundheitsamt 02271-83-12345 oder corona-inforhein-erft-kreisde in Verbindung setzen. Dort wird abgeklärt, ob sich die Quarantäne verlängert und welche weiteren Maßnahmen notwendig sind.

Muss ich nochmal getestet werden?

Im Regelfall müssen Sie nicht nochmal getestet werden. Nur in Einzelfällen (z.B. bei schweren oder ungewöhnlich langen Verläufen) ist ein zweiter oder ggf. dritter Test angezeigt. Die Anordnung/Empfehlung für eine nochmalige Testung treffen nur die behandelnden Ärzt*innen oder die Gesundheitsämter. Sollte der Arbeitgeber nach der Quarantäne eine erneute Testung verlangen, ist diese vom jeweiligen Betriebsarzt/Betriebsärztin durchzuführen.

Gibt es Besonderheiten bei Personen, die in systemrelevanten Bereichen (z.B. Gesundheitswesen, Altenpflege, Feuerwehr) arbeiten?

Für Personen, die in systemrelevanten Bereichen arbeiten, kann es je nach aktueller Situation zu abweichenden Verhaltensvorgaben kommen. Diese erfolgen nur in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt. 

Quelle dieser Informationen: Gesundheitsamt Rhein-Erft-Kreis

Erläuterungen in Leichter Sprache und Gebärdensprache

Was ein Virus ist, wie es sich verbreitet und was man dagegen tun kann, erläutert nun auch ein Text in Leichter Sprache. Unterstützt durch passende Illustrationen, sind die wichtigsten Informationen zum Corona-Virus in Leichter Sprache (unten zum Download) durch die „Agentur Barrierefrei" sehr anschaulich aufbereitet worden.

Warum der Mund-Nasen-Schutz wichtig ist, welche Arten von Masken es gibt und wie Alltags-Masken richtig benutzt werden, dazu hat die "Agentur Barrierefrei NRW" Informationen in Leichte Sprache (unten zum Download) übersetzt.

Darüber hinaus hat das vom Ministerium geförderte „Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben" (KSL) ein Video zum Corona-Virus in Deutscher Gebärdensprache veröffentlicht.

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
Fax: 030 / 340 60 66 – 07
info.deafbmg.bundde
info.gehoerlosbmg.bundde
Gebärdentelefon (Videotelefonie)

Reisen

Die in Nordrhein-Westfalen geltenden Grundregeln

Personen, die mehr als 72 Stunden im Ausland waren und dann nach Deutschland einreisen, müssen sich auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere Unterkunft begeben und diese 14 Tage nicht verlassen. Sie müssen sich beim Gesundheitsamt ihres Kreises bzw. ihrer kreisfreien Stadt melden.

Von dieser Grundregel gibt es Ausnahmen, die die Verhältnismäßigkeit wahren, das grenzüberschreitende Zusammenleben aufrechterhalten und die Funktionsfähigkeit unseres Gemeinwesens gewährleisten:

  • Ausgenommen sind seit dem 15. Mai Einreisende und Rückreisende aus der EU und den Schengen-Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz sowie aus Großbritannien.
  • Ausgenommen sind vor allem Grenzpendler*innen – also Personen, die täglich oder für bis zu 5 Tage durch ihren Beruf oder ihre Ausbildung (Schule, Hochschule) veranlasst ein- und ausreisen.
  • Ausgenommen sind Personen, die im grenzüberschreitenden Personen-, Waren- und Gütertransport tätig sind.
  • Ausgenommen sind Personen, deren Tätigkeit notwendig ist zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens und der Aufgaben des Staates.
  • Ausgenommen sind schließlich Personen, die einen triftigen Reisegrund haben. Darunter fallen vor allem soziale Gründe wie ein geteiltes Sorgerecht, dringende medizinische Behandlungen, Betreuung von Kindern, Pflege von Angehörigen, Beerdigungen, Hochzeiten und Ähnliches.

Diese Ausnahmen gelten, ohne dass es einer von einer Behörde erteilten Ausnahmegenehmigung bedarf.

Weitere Ausnahmen und Befreiungen können im Einzelfall zugelassen werden. Zuständig dafür ist dann das Ordnungsamt der Stadt oder Gemeinde. Vor allem kann es Personen innerhalb der 14 Tage gestatten, ausnahmsweise ihren Aufenthaltsort zur Vornahme unaufschiebbarer Handlungen zu verlassen, die niemand anderes für sie erledigen kann. Außerdem kann es Personen, die nach ihrer Einreise negativ auf Corona getestet sind, von der Pflicht zum 14-tägigen Verbleib an ihrem Aufenthaltsort befreien.

Im Zuge der Corona-Lockerungen erweitert auch die Verwaltung der Stadt Wesseling ihre Not-Öffnungszeiten. Ab dem 02. Juni können Bürgerinnen und Bürger für montags, dienstags, donnerstags und freitags von 09 bis 12 Uhr und für dienstags von 15 bis 18 Uhr vorab telefonisch Termine vereinbaren Die Termine werden nach Priorität vergeben.

Nach wie vor gilt zum Schutz der Bürger*innen und der Mitarbeiter*innen selbstverständlich, dass das kontaktlose Klären von Anliegen telefonisch, postalisch oder per E-Mail die erste Wahl sein muss.

Die Terminvereinbarung läuft direkt über die zuständigen Mitarbeiter*innen und nicht zentral. Dort kann auch direkt gemeinsam beraten werden, ob ein persönlicher Termin notwendig ist.

Für Anliegen aus allen Bereichen der Verwaltung sind die Telefonnummern aller Ansprechpartner*innen auf www.wesseling.de (unter Service/ Was erledige ich wo?) zusammengestellt. Wer sich nicht allein zurechtfindet, bekommt Hilfe unter 02236 701-0. Die Zentrale ist telefonisch von Montag bis Donnerstag von 08.30 bis 16 Uhr und freitags von 08.30 bis 12.30 Uhr erreichbar.

Die Termine für das Bürgeramt werden telefonisch unter 02236 701-207, -208, 209 und -211 nach Priorität, jedoch auch weiterhin für alle Wochentage vergeben. Bürger*innen ohne Termin werden abgewiesen. Diese Regelung gilt auch für das Standesamt. Der Standesbeamte Herr Dahmen ist unter der Nummer 02236 701-220 für Terminabsprachen zu erreichen.

Um den Publikumsverkehr zu regulieren, sind die Rathäuser nicht frei zugänglich. Alle Bürgerinnen und Bürger, die zuvor telefonisch einen Termin vereinbart haben, melden sich an der im Foyer des Neuen Rathauses eingerichteten Anmeldung an und müssen dort gemäß den Vorgaben der Coronaschutzverordnung auch Namen, Adresse und Kontaktdaten hinterlassen. Dies gilt für Termine mit allen Fachbereichen der Stadt. Ohne vereinbarten Termin ist keine Beratung möglich. In den Rathäusern gilt für Bürger*innen grundsätzlich Maskenpflicht.

Diese Regelung zu Not-Öffnungszeiten gilt ab dem 2. Juni bis auf Weiteres.

Standesamtliche Trauungen

Standesamtliche Trauungen und das Treffen unmittelbar vor dem Standesamt dürfen wieder mit mehr Gästen stattfinden, die nicht zur Familie oder zu den Angehörigen von zwei Haushalten gehören müssen. Voraussetzung: Die Gäste halten einen Mindestabstand von 1,5 Metern ein und vermeiden direkten Kontakt wie Händeschütteln, Umarmen etc. Für Wesseling bedeutet das, dass – wie hier im Landhaus Eichholz – entsprechend der Größe der Trauzimmer und mit 1,5m Abstand unter den Gästen das Brautpaar, die Trauzeuginnen und Trauzeugen und zehn weitere Personen an der Trauung teilnehmen können.

Für Wesseling bedeutet das, dass entsprechend der Größe der Trauzimmer und mit 1,5m Abstand unter den Gästen an der Trauung das Brautpaar, die Trauzeug*innen und 10 weitere Personen teilnehmen können.
Für die Zusammenkünfte unmittelbar vor dem Ort der Trauung (Standesamt) sind ab dem 15. Juni 2020 bis zu 50 Personen erlaubt.

Bürgermeistersprechstunde

Ab Dienstag, den 21. April, findet die Bürgermeistersprechstunde nicht mehr jeden zweiten, sondern jeden Dienstag statt. „In Zeiten von Corona haben die Bürgerinnen und Bürger ein noch größeres Bedürfnis nach Antworten und direktem Austausch über ihre Fragen und Anliegen“, kommentiert Bürgermeister Erwin Esser die neuen Termine. Bürger*innen erreichen Bürgermeister Esser dienstags von 14 bis 16 Uhr unter 02236 701 255. Darüber hinaus ist für Fragen und Anliegen ab sofort die E-Mail-Adresse buergermeisterwesselingde freigeschaltet.

Spielplätze

Die Wesselinger Spielplätze sind ab dem 07. Mai wieder geöffnet. Die Absperrungen und Verbotsschilder wurden entfernt. Angebracht wurden neue Hinweisschilder, die auf die geltende Abstandsregelung hinweisen.

Ebenfalls enthalten sie Hinweise zur Personenzahl und die Nutzung der Spielgeräte. Die Spielplätze werden vom Ordnungsamt kontrolliert und Verstöße gegen das Abstandsgebot geahndet.

Stadtbücherei

Die Bücherei der Stadt Wesseling ist wieder geöffnet. Die Öffnungszeiten sind dieselben wie üblich:

  • Montag: geschlossen
  • Dienstag: 13.30 bis 18 Uhr
  • Mittwoch und Donnerstag: 10 bis 17.30 Uhr
  • Freitag: 9 bis 13 Uhr
  • Samstag: 10 bis 13 Uhr

Zur Einhaltung der Hygienevorschriften dürfen sich jeweils zehn Personen zugleich in der Bücherei aufhalten. Es wird eine Einlasskontrolle geben. Zum Schutz der Besucher*innen und der städtischen Mitarbeiterinnen bitten wir um das Tragen von Mundschutzmasken.

Schulschwimmbad Mühlenweg

Gute Nachrichten für alle, die wieder ihre Bahnen ziehen möchten: Am 08. Juni öffnet das Schulschwimmbad Mühlenweg fürs Bahnen-Schwimmen. Das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises hat am 05. Juni das von der Stadt Wesseling erarbeitete Hygienekonzept genehmigt.

Schwimmerinnen und Schwimmer müssen telefonisch unter 02236 849508 reservieren, da nur 22 Personen pro Schwimmeinheit (2 Stunden) gleichzeitig im Bad sein dürfen. Nach jeder Schwimmeinheit wird gereinigt und desinfiziert. Damit möglichst viele die Gelegenheit zum Schwimmen bekommen, ist eine Reservierung nur jeweils für den Folgetag möglich. Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr dürfen nur in Begleitung einer/eines Erwachsenen das Schulschwimmbad betreten bzw. nutzen. Bis zum Betreten der Umkleide besteht Maskenpflicht. Das Hygienekonzept und die ergänzte Haus- und Badeordnung sind unten verlinkt.

Da es nun sehr kurzfristig losgeht, kann für Montag, den 08. Juni, nicht reserviert werden. Das kann leider dazu führen, dass zu viele Besucherinnen und Besucher in einer der vorgegebenen Schwimmeinheiten schwimmen möchten und nicht alle eingelassen werden können. Die Verwaltung bittet dafür um Verständnis. Ab dem 09. Juni ist der Einlass nur noch nach Reservierung möglich.

Aktuelle Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie auf der Seite des Gartenhallenbades unter dem unten aufgeführten Link.

Kultur und Weiterbildung

ab 15. Juni : Bei Konzerten und Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Kinos und anderen öffentlichen oder privaten (Kultur-)Einrichtungen sowie auf Veranstaltungsbereichen im Freien bis zu 100 Zuschauern unter Beachtung der Hygienevorschriften zulässig. Unter Beachtung strenger Vorgaben zu Mindestabständen, Hygieneregeln und mit einem von der örtlichen Behörde abgestimmten Konzept sind diese Veranstaltungen auch mit mehr als 100 Besuchern zulässig.

Unterricht und Prüfungen in außerschulischen Bildungseinrichtungen wie Volkshochschulen, Musikschulen oder Einrichtungen der Jugendarbeit dürfen stattfinden, wenn Hygieneauflagen, der Mindestabstand von 1,5 Metern, Zutrittsbeschränkungen und die Rückverfolgbarkeit von Kontakten sichergestellt sind. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, zum Beispiel beim Betreten und Verlassen des Unterrichtsraums, gilt die Maskenpflicht.

Zulässig ist der Betrieb von Autokinos, Autotheatern usw., wenn sichergestellt ist, dass der Abstand zwischen den Fahrzeugen mindestens 1,5 m beträgt und der Ticketerwerb und die Nutzung von Sanitärräumen den Vorgaben für den Handel entsprechen.

Handel, Handwerk und Dienstleistungen

ab 15. Juni: Jedes Ladenlokal kann unabhängig von der Verkaufsfläche öffnen – unter Auflagen zu Abstands-, Zutritts- und Hygieneregeln. Maßstab für die durchzuführende Zugangskontrolle ist ein Kunde pro 7 qm (bis 15. Juni galt ein Kunde pro 10qm). Zudem müssen Auflagen zur Vermeidung vom Warteschlangen beachten werden.

Sämtliche Verkaufsstellen im Sinne des Ladenöffnungsgesetzes haben nach wie vor Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Eintritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen zu treffen.

Ab dem 15. Juni dürfen neben Spielhallen, Wettbüros und ähnlichen Einrichtungen auch wieder Spielbanken betrieben werden – unter den strikten Auflagen zur Hygiene und des Mindestabstands (auch in Warteschlangen). Gegebenenfalls ist die Maskenpflicht umzusetzen.

Das Friseurhandwerk und andere körpernahe Dienstleistungen (z.B. Nagelstudio, Maniküre, Fußpflege, Kosmetik, Massage, Tättowieren und Piercen)sind unter Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzstandards erlaubt.

Gastronomie, Hotels, Tourismus

Für die Gastronomie, Hotellerie und den Tourismus wird eine stufenweise Öffnung angestrebt. Ausgenommen von den Öffnungen bleiben bis auf Weiteres Clubs, Diskotheken und Bordellbetriebe. Bars dürfen ab dem 15. Juni wieder öffnen.

An einem Tisch dürfen maximal zehn Personen zusammensitzen – oder Personen aus zwei Hausständen bzw. Verwandte in gerader Linie. Weiterhin sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit zu treffen, die Detailregelungen finden sich in den jeweiligen Hygiene- und Infektionsschutzstandards.

In gastronomischen Betrieben sind weiterhin nur nach der Verordnung zulässige Veranstaltungen, Versammlungen und Zusammenkünfte möglich (z. B. Gremien- oder Parteisitzungen). Ab dem 15. Juni dürfen gesellige Feste und Feierlichkeiten nur aus einem herausragenden Anlass (z.B. Hochzeits-, Tauf-, Geburtstagsfeier, Jubiläum, Abschlussfeier) stattfinden. Es sind höchstens 50 Teilnehmer erlaubt. Das Abstandsgebot und die Maskenpflicht gelten dabei nicht, soweit geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur einfachen Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind. Gastronomische Betriebe oder Beherbergungsbetriebe dürfen für diese Feste abgetrennte und gut zu durchlüftende Räumlichkeiten unter Auflagen zur Verfügung stellen.

Touristische Nutzung und Aufenthalt in Ferienwohnungen, Ferienhäusern und auf Campingplätzen und die touristische Übernachtungen in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben sind möglich. Dies gilt für Personen, die ihren Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, Islands, Liechtensteins, Norwegens, der Schweiz oder Großbritanniens haben. Es gelten strenge Auflagen z.B. für das gastronomische Angebot, die Nutzung von gemeinschaftlichen Dusch- und Waschräumen sowie die Reinigung von Textilien. Für Mitarbeiter, die direkten Kontakt mit Gästen haben, gilt die Maskenpflicht.

Seit dem 30. Mai sind Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen mit Bussen unter Beachtung der Hygiene- und Infektionsschutzstandards zulässig.

Schulen

Ab Montag, 15. Juni 2020, wird der Unterrichtsbetrieb an Grundschulen und den anderen Schulen mit Primarstufe wieder regulär aufgenommen. Das heißt, dass alle Kinder im Grundschulalter bis zu den Sommerferien an allen Wochentagen die Schule besuchen.

An den Schulformen der Sekundarstufe I (z.B. Haupt-, Real-, Sekundar-, PRIMUS- und Gemeinschaftsschulen) kehren zudem die Jahrgänge 5 bis 9 in einem tageweise rollierenden System zurück.

An Gesamtschulen und Gymnasien beginnt der Präsenzunterricht für die Jahrgänge 5 bis hin zu den Schüler*innen der Einführungsphase nach dem Haupttermin der Abiturprüfungen ab dem 26. Mai ebenfalls in einem tageweise rollierenden System.

Grundsätzlich ist die Wiederaufnahme des Schulbetriebs nur unter Einhaltung strenger Vorgaben zum Hygiene- und Infektionsschutz möglich. Alle Schulen haben Handlungsempfehlungen zur Hygiene unter Pandemiebedingungen seitens der Landesregierung erhalten und diese auch umgesetzt.

Allgemeinverfügungen der Stadt zur Maskenpflicht in den weiterführenden Schulen und in den Grundschulen sind ab sofort in Kraft.

Der Bürgermeister, die Schulverwaltung und die Feuerwehr haben den Schulen eine Start-Ausstattung an Masken zur Verfügung gestellt. So haben die Eltern ausreichend Zeit, für eigene Masken zu sorgen. Wer belegen kann, dass das Tragen von Masken aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, ist natürlich von der Pflicht befreit.

Notbetreuung

Voraussetzung ist, dass die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – entsprechend der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts – organisiert werden kann. Deshalb finden Sie unten ein Formular, auf dem Erziehungsberechtigte dies mit Unterschrift bestätigen müssen. Denn die Betreuung in einer Kita oder Schule ist im Sinne der Minimierung sozialer Kontakte eine NOTbetreuung und auch nur als solche sinnvoll und aufrecht zu erhalten.

Mit der neuen Corona-Betreuungsverordnung (ab dem 23. bzw. ab dem 27. April) wurden vor dem Hintergrund der behutsamen Lockerungen für weitere Wirtschaftsbereiche die Tätigkeitsbereiche der Eltern angepasst, die künftig die Notbetreuung in Anspruch nehmen können. Ab 23. April gilt die so erweiterte Notbetreuung für Kinder von Eltern und Erziehungsberechtigten aus den neu definierten Berufs- und Bedarfsgruppen. Die Berufsgruppen finden Sie unten in Anlage 2 zur CoronaBetrVO. Ab dem 27. April gilt die Notbetreuung auch für Kinder erwerbstätiger Alleinerziehender.

Unten finden Sie auch ein Formular zum Download, die Sie nutzen können, um bei der Schule Ihres Kindes Betreuungsbedarf anzumelden. Ausdrucke sind auch bei den Schulleitungen zu bekommen. Alles Weitere klären Sie bitte mit der Schulleitung.

Ab dem 25. Mai 2020 öffnen auch Förderschulen mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung (GE) sowie körperliche und motorische Entwicklung (KME) wieder für den Unterricht.

Kitas und Kindertagespflege

Die Landesregierung hat am 20. Mai ein Konzept für die schrittweise Öffnung der Kindertagesbetreuung unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens vorgelegt. Ab dem 28. Mai sollen die Kitas für alle Vorschulkinder öffnen. Am 8. Juni soll NRW von der erweiterten Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb wechseln. Alle Kinder sollen dann in reduziertem Umfang wieder ihre Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege besuchen können.

Eingeschränkter Regelbetrieb der Kindertagesbetreuung ab 8. Juni:

  • Das Betretungsverbot für Kitas und Kindertagespflege wird aufgehoben;
  • die bisherige Notbetreuung wird aufgelöst;
  • alle Kinder dürfen wieder zu einem reduzierten Betreuungsumfang von 35, 25 und 15 Stunden pro Woche statt 45, 35, 25 in die Kita kommen;
  • Kitas, die sich aufgrund räumlicher und personeller Kapazitäten in der Lage sehen, ein höheres Stundenangebot zu realisieren, können dies in Absprache mit den zuständigen Aufsichtsbehörden ermöglichen;
  • Kitas, die aufgrund der Personalsituation außer Stande sind, dieses Angebot zu erbringen, können in Absprache mit dem örtlichen Jugendamt auch nach unten abweichen; dies sollte nur in Ausnahmefällen geschehen;
  • Fälle des Kinderschutzes und besondere Härtefälle sind beim Betreuungsumfang zu berücksichtigen. 

Die Stadt Wesseling bereitet die Umsetzung der neuen Vorgaben um und informiert rechtzeitig darüber, was möglich ist.

Seit Mitte März gilt in Kitas und Kindertagespflegestellen ein Betretungsverbot für Kinder. Die Wesselinger Kitas bieten seitdem einen Notbetrieb an. Jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, hat dort unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder, wenn die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – entsprechend der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts – organisiert werden kann.

Unten finden Sie ein Formular, auf dem Erziehungsberechtigte dies mit Unterschrift bestätigen müssen. Denn die Betreuung in einer Kita oder Schule ist im Sinne der Minimierung sozialer Kontakte eine NOTbetreuung und auch nur als solche sinnvoll und aufrecht zu erhalten. Ausdrucke der Formulare sind auch bei den Kita-Leitungen zu bekommen. Der Betreuungsanspruch wird in den Einrichtungen oder Kindertagespflegestellen erfüllt, mit denen Eltern einen Betreuungsvertrag haben. Auch eine Wochenendbetreuung wird sichergestellt

Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben! Eltern wenden sich in diesen Fällen an das Jugendamt.

Sommerferien

Die Wesselinger Kitas schließen in den Sommerferien wie üblich gestaffelt, sodass jedes Kind, das Betreuung braucht, auch in den Sommerferien betreut werden kann. Das gilt selbstverständlich auch dieses Jahr; nur eben unter Beachtung der bekannten Hygienevorgaben.

Kontakt
Kinder, Jugend und Familie
Kindertagesstätten
Margarita Papasteriadi
Telefon
02236 701-304
Telefax
02236 701-6304
E-Mail
MPapasteriadiwesselingde

Elternbeiträge für Kinderbetreuung und OGS / Rückerstattung Beiträge

Keine Elternbeiträge von April bis einschließlich Juni

Die Kommunalen Spitzenverbände hatten sich Ende März mit der Landesregierung darauf geeinigt, dass die Kommunen ab April und bis zur Wiederaufnahme des regulären Betriebs auf die Erhebung der Eltern- und Essensbeiträge für Kitas, Kindertagespflege und OGS verzichten. Schon im Frühjahr sind die Stadt Wesseling und der Rat der Stadt weitergegangen als vom Land vorgegeben und haben den Eltern auf Kosten des städtischen Haushalts auch die anteiligen Beiträge für März erlassen. Nun möchte das Land den Eltern die Beiträge für Juni und Juli zur Hälfte erlassen. „Eine ordnungsgemäße Berechnung von hälftigen Beiträgen bei nach wie vor eingeschränktem Kita-Betrieb und unter Berücksichtigung einer Verkürzung der Betreuungszeiten erscheint mir nicht sachgerecht. Daher habe ich mich mit meinem Verwaltungsvorstand darauf geeinigt, den Eltern die Beiträge für Kitas, Kindertagespflege und OGS sowie das Essensgeld auch für den Monat Juni vollständig zu erlassen“, erklärt Bürgermeister Erwin Esser.

Auf den Wiedereinstieg sind die Wesselinger Kitas vorbereitet. Überall gelten neben den Vorgaben des Landes für die Kita-Betreuung auch Hygienekonzepte, die die Stadt Wesseling für die städtischen und die freien Träger für ihre Kitas aufgelegt haben. Die Erzieherinnen und Erzieher haben in der Notbetreuung unter Corona wertvolle Erfahrungen gesammelt und auch diese in die Vorbereitungen einfließen lassen. Die städtischen Kitas haben untereinander vereinbart, dass Eltern der Zugang zur Kita weiterhin nicht gestattet ist. So soll verhindert werden, dass sich Familien in den Eingangsbereichen knubbeln. Die Kitas finden kreative Regelungen fürs Bringen und Abholen je nach räumlichen Gegebenheiten; zum Beispiel über das Außengelände.

Aussetzung und Rückerstattung beziehen sich auch, auf das bei der Stadt zu entrichtende Essengeld. Eltern, die ihr Essengeld bei einem freien Träger entrichten, werden gebeten sich an den freien Träger zu wenden.

Varianten der Zahlungen und Rückerstattungen

Lastschrifteinzug:

Hier wurde der Stadt ein entsprechender Lastschriftauftrag erteilt. Die Stadt bucht die Beiträge in diesem Fall monatlich bei den Eltern ab.

Dieser Abbuchungslauf wird für die Monate April bis einschließlich Juni ausgesetzt. Die für März abgebuchten Beiträge werden anteilig zurückerstattet.

Daueraufträge

Eltern, die für die Begleichung der Kita- und OGS-Beiträge Daueraufträge bei Ihren Banken eingerichtet haben, werden gebeten den Dauerauftrag für die Monate April bis einschließlich Juni auszusetzen. Sollte dies nicht mehr möglich sein und für den Juni eine Überweisung an die Stadt stattfinden, wird diese durch die Stadt zurückerstattet.

Manuelle Überweisungen:

Eltern, die für die Begleichung der Kita- und OGS-Beiträge bisher monatlich manuelle Überweisungen getätigt haben, werden gebeten die Überweisung für die Monate April bis Juni auszusetzen. Sollte dies nicht möglich sein und für den Juni eine Überweisung an die Stadt stattfinden, wird diese durch die Stadt zurückerstattet.

Wichtig: Es ist zu berücksichtigen, dass die Rückerstattung, der gezahlten Juni-Beiträge, einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Die Abwicklung der Rückerstattung läuft automatisch. Eine Meldung durch die Eltern ist nicht notwendig.

Veranstaltungen und Religionsausübung

Veranstaltungen und Versammlungen aus beruflichen, gewerblichen oder dienstlichen Gründen sind erlaubt. Die entsprechenden Veranstaltungen dürfen innerhalb von Unternehmen, Betrieben, Behörden stattfinden – aber auch unter Auflagen in Tagungs- und Kongresseinrichtungen oder in Räumlichkeiten von Hotellerie und Gastronomie.

Ab dem 15. Juni dürfen auch gesellige Feste und Feierlichkeiten nur aus einem herausragenden Anlass (z.B. Hochzeits-, Tauf-, Geburtstagsfeier, Jubiläum, Abschlussfeier) stattfinden. Es sind höchstens 50 Teilnehmer erlaubt. Das Abstandsgebot und die Maskenpflicht gelten dabei nicht, soweit geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur einfachen Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind. Gastronomische Betriebe oder Beherbergungsbetriebe dürfen für diese Feste abgetrennte und gut zu durchlüftende Räumlichkeiten unter Auflagen zur Verfügung stellen.

Großveranstaltungen wie Volksfeste, Jahrmärkte sowie Kirmesveranstaltungen, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Sportfeste, Schützenfeste, Weinfeste, Musikfeste und Festivals u.ä. bleiben bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt.
Ab dem 15. Juni sind Floh- und Trödelmärkte wieder zulässig.

Veranstaltungen und Versammlungen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, ganz konkret auch politische Veranstaltungen von Parteien einschließlich Wahlkampfständen, Aufstellungsversammlungen zu Wahlen und Vorbereitungsversammlungen sowie Blutspendetermine sind unter Auflagen zulässig. Ebenfalls unter Auflagen stattfinden dürfen Sitzungen von Gremien und Tagungen öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Gemeinschaften, Parteien oder Vereinen sowie Schulveranstaltungen ohne geselligen Charakter.

Dabei sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen (auch in Warteschlangen) sicherzustellen.

Die Ordnungsbehörden können Veranstaltungen und Versammlungen, wenn sie nach dem Außerkrafttreten dieser Verordnung (am 10. Mai) und bis zum 31. August 2020 stattfinden sollen, bereits jetzt verbieten, wenn feststeht, dass bei Durchführung der Veranstaltung oder Versammlung die für den Infektionsschutz der Bevölkerung notwendigen Vorkehrungen nicht eingehalten werden können.

Seit dem 30. Mai dürfen Fachmessen und Fachkongresse mit Schutzkonzepten und unter Beschränkung der Besucher*innen- und Teilnehmer*innenzahlen wieder stattfinden.

Versammlungen zur Religionsausübung finden unter den von den Kirchen und Religionsgemeinschaften aufgestellten Beschränkungen zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln statt, die vorsehen, dass geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) sicherzustellen sind.

Beisetzungen

Bei Beisetzungen auf den Friedhöfen der Stadt Wesseling dürfen seit dem 17. Juni 2020 maximal 50 Personen anwesend sein. Um das Infektionsrisiko auf ein Minimum zur reduzieren, bittet die Verwaltung, die Anzahl der Trauergäste so klein wie möglich zu halten.

Der Zugang zu den Trauerhallen ist wie folgt begrenzt:

Friedhof Berzdorf: 12 Personen
Friedhof Hubertusstraße: 15 Personen
Friedhof Friedensweg: 15 Personen
Friedhof Römerstraße: keine Personen
Friedhof Urfeld: 8 Personen
Friedhof Keldenich: 15 Personen

Von den Personen, die sich gemeinsam in geschlossenen Räumen, so auch in der Trauerhalle, aufhalten, müssen Kontaktdaten (Name, Adresse und Telefonnummer) aufgenommen werden. Das Standesamt hat einen Vordruck für Kontaktdatenlisten vorbereitet und den Bestattungsunternehmen zur Verfügung gestellt (siehe unten). Personen, die sich aufgrund der Zugangsbeschränkung nicht in der Trauerhalle aufhalten können, können die Trauerfeier auf den Freiflächen vor den Trauerhallen verfolgen. Die Stadt stellt die Mikrofonanlagen gern zur Verfügung.

Es wird ausdrücklich empfohlen, auf dem Weg zur Trauerfeier und zur Grabstelle einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bitte informieren Sie die Angehörigen über diese Empfehlung.

Diese Regelungen gelten dem Schutz der Trauernden und auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bestattungsunternehmen und der Stadt.

Gutschein-Portal: Rhein-Erft bleibt bunt

Wesselinger Lieferdienste

Sport

Der Sport- und Trainingsbetrieb auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum ist unter Auflagen möglich. Dazu gehören geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern – auch in Dusch-, Wasch- und Umkleideräumen. Beim Sport in geschlossenen Räumen ist zudem eine gute Durchlüftung sicherzustellen.

Ab dem 15. Juni dürfen auch wieder in geschlossenen Räumen Gruppen bis 10 Personen Kontaktsport ausüben. Im Freien ist Kontaktsport Gruppen bis zu 30 Personen möglich. Die einfache Rückverfolgbarkeit ist sicherzustellen.

Seit dem 30. Mai dürfen, wenn die oben genannten Hygieneauflagen erfüllt werden, wieder bis zu 100 Zuschauer eine Sportanlage betreten.

Ab dem 15. Juni dürfen Wellness-, Erlebnis- und Spaßbäder wieder öffnen. Auch Saunen und ähnliche Einrichtungen dürfen wieder betrieben werden. Diese Wellnesseinrichtungen dürfen auch in Beherbergungsbetrieben wieder genutzt werden. Die jeweiligen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben sind zu beachten.

Unterstützungsmöglichkeiten für Sportvereine

Welche Vereine können die „Soforthilfe Sport“ beantragen?

Als Bedingung für die Gewährung der „Soforthilfe Sport“ gilt ein durch die Corona-Pandemie verursachter Liquiditätsengpass, der zu einer Existenzgefährdung des Vereins beziehungsweise des Verbands oder Bunds in Form einer drohenden Zahlungsunfähigkeit führen könnte. Sämtliche finanziellen Mittel werden von der Landesregierung zur Verfügung gestellt, das zuständige Referat des Landessportbundes NRW übernimmt die Bearbeitung der Anträge sowie die zeitnahe Auszahlung. Anträge können noch bis zum 15. Mai 2020 gestellt werden.

Wo können Sportvereine die Nothilfe beantragen?

Notleidende Sportvereine können die Hilfe seit 15. April 2020 über das Förderportal des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen online beantragen. Antragsberechtigt sind Vereine, die über die Sportbünde oder Sportfachverbände dem Landessportbund angeschlossen sind. Weitere Fragen und Antworten finden Sie hier.

Mit welchen Mitteln wird die Übungsarbeit in den Sportvereinen zusätzlich unterstützt?

Die Landesregierung stellt zur Stärkung der Arbeit der Übungsleiterinnen und Übungsleiter in den Sportvereinen aus Mitteln des Haushaltes 2020 zusätzlich drei Millionen Euro zur Verfügung. So werden die ehrenamtlichen Übungsleiterinnen und Übungsleiter in schwieriger Zeit unterstützt.

Profitieren auch Übungsleiter und Sportvereine vom NRW-Rettungsschirm?

Ja. Die gute Nachricht ist, dass aus dem von Bund und Land aufgespannten Rettungsschirm sowohl gemeinnützige Sportvereine, die einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterhalten, als auch freiberufliche Trainerinnen und Trainer sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter, die diese Tätigkeit als Haupterwerb betreiben, als gemeinnützige Unternehmen oder als Soloselbstständige antragsberechtigt sind.

Warum ist die Hilfe für Trainer*innen und Übungsleiter*innen wichtig?

Die Trainer*innen beziehungsweise Übungsleiter*innen bilden das zentrale Rückgrat der Sportvereine. Durch umfassende Aus- und Weiterbildung sind sie die Garanten für ein hochqualitatives Angebot für Menschen aller Altersstufen – besonders im Gesundheitssport mit seinen präventiven, rehabilitativen, integrativen sowie inklusiven Aspekten. Zahlreiche Trainer*innen beziehungsweise Übungsleiter*innen bestreiten zumindest Teile ihres Lebensunterhaltes durch Tätigkeiten in einem, häufig aber auch in mehreren Sportvereinen. Durch die Einstellung des sportlichen Lebens und die Schließung sämtlicher Sport, Spiel- und Freizeitanlagen ist die Tätigkeit der Übungsleiter*innen eingestellt und deren Einnahmemöglichkeiten sind schlagartig weggebrochen.

Wie werden gemeinnützige Sportvereine unterstützt?

Trotz ihrer Gemeinnützigkeit sind viele der 18.300 Sportvereine in Nordrhein-Westfalen auch unternehmerisch tätig, zum Beispiel in steuerbegünstigten Zweckbetrieben, in der steuerbegünstigten Vermögensverwaltung, wie zum Beispiel durch Verpachtungen und schließlich auch in voll steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben. Letztere dienen häufig auch dazu, den ideellen Tätigkeitsbereich mitzufinanzieren.

Wo kann man den Antrag einreichen?

Betroffene können über die NRW-Soforthilfe 2020 finanzielle Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen beantragen unter: www.wirtschaft.nrw/corona

Pflegebedürftige und pflegende Angehörige

Die Bundesregierung hat vorerst bis zum 30. September 2020 coronabedingte Sonderregelungen für einzelne Leistungen im Bereich der häuslichen Pflege erlassen. Die neuen Gesetze entlasten Pflegebedürftige und deren Angehörige, die aufgrund des Coronavirus Schwierigkeiten bei der Organisation und Finazierung der Pflege haben. Diese Informationen hat der Verband Pflegehilfe für Sie übersichtlich zusammengestellt.

Seniorinnen und Senioren

Seniorinnen und Senioren, die allein leben und Hilfe im Alltag benötigen, können sich während der Öffnungszeiten unter 02236 701 313 an die städtische Fachberatungsstelle wenden.

Das generelle Besuchsverbot in Pflegeheimen ist aufgehoben (seit 9. Mai 2020).

Die Besuche müssen zur Vermeidung von Infektionsgefahren unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts organisiert und durchgeführt werden.

Die Auflagen sind unter anderem:

Ab dem 1. Juli gelten weitere Lockerungen für Besuche von Angehörigen oder
Freunden in Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. So sind Besuche täglichund auch am Nachmittag ohne zeitliche Begrenzung von unter einer Stunde Besuchsdauer möglich. Ferner sind nun auch wieder Besuche auf den Zimmern der Bewohnerinnen und Bewohner zuzulassen.

Außerdem sind Besuche auf den Bewohnerzimmern zuzulassen. Eine Vertraulichkeit des Besuchs ist zu gewährleisten. Während des Besuchs tragen damit die Bewohner und Besucher die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes im Zimmer. Erfolgt der Besuch in einem gesonderten Besucherbereich, bei dem ein infektionsgefährdender Kontakt zwischen besuchenden und besuchten Personen baulich oder durch sonstige Maßnahmen (z.B. Schutzfenster) unterbunden ist, kann auf weitere additive Schutzvorkehrungen (z.B. Mund-Nase-Schutz, Schutzkittel und Mindestabstand) verzichtet werden.

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