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Bürgermeister Erwin Esser: Bildung digitalisieren – Von Smartboards und Kreide

Bürgermeister Erwin Esser: Bildung digitalisieren – Von Smartboards und Kreide

Liebe Wesselingerinnen und Wesselinger,

vergangene Woche habe ich an dieser Stelle berichtet, welche Herausforderungen es birgt, für alle Schüler*innen, deren Eltern und Erziehungsberechtigten die finanziellen Möglichkeiten fehlen, ein Notebook zur Verfügung zu stellen. In dieser Woche soll es um die Ausstattung der Schulen mit Hardware gehen.

Die Unterrichtsräume unserer Realschule und unseres Gymnasiums sind seit 2017 sukzessiv bis heute, bis auf wenige Fachräume, mit Smartboards und Dokumentenkameras ausgestattet worden. Für die Hauptschule und die Grundschulen haben wir Fördermittel für 74 Smartboards aus dem DigitalPakt beantragt und auch genehmigt bekommen. Die Geräte werden, Lieferbarkeit vorausgesetzt, im Mai oder Juni da sein.

Ein Smartboard ist eine elektronische Tafel mit einer berührungssensitiven Oberfläche und einem integrierten Computer mit entsprechender Software. Über den Touchscreen können die Lehrer*innen Audios und Videos abspielen, Hintergründe wie zum Beispiel Notenlinien oder ein Koordinatensystem einblenden und in den Unterricht einbinden. Im Schulalltag hat sich als Zubehör außerdem die Dokumentenkamera bewährt. Sie ist im Prinzip vergleichbar mit dem klassischen Overheadprojektor, kann allerdings jedes beliebige Objekt, wie ein aufgeschlagenes Buch, Zeitungsartikel oder Bilder, anzeigen. Digital unterstützter Unterricht geht aber auch anders. Eine unserer Grundschulen hat sich für eine Beamer-Whiteboard/Rollo-Leinwand-Kombination entschieden. Der Beamer projiziert die Inhalte vom Tablet oder Notebook auf ein Whiteboard oder eine Rollo-Leinwand. Auch die klassische Kreidetafel ist dort weiter im Einsatz und wird um digitale Geräte ergänzt. In allen Schulen ergänzen Laptops in mobilen Laptopwagen, die je nach Bedarf und WLAN-Ausbau flexibel zum Einsatz kommen, die Ausstattung.

Insgesamt werden bis zum neuen Schuljahr 2021/22 rund 708.000 Euro an Fördermitteln in die Ausstattung der Unterrichts- bzw. Medienräume investiert. Bis zum Ende des Jahres wird die Stadt als Schulträgerin knapp 900 schulgebundene mobile Endgeräte und bis zu 120 Smartboards im Einsatz haben. Damit sind auch die alltäglichen Hard- und Softwareprobleme zu managen. Als Übergangslösung leistet die städtische IT-Abteilung diesen Support. Das kann aber nicht so bleiben. Die Stadt wird eine Stelle schaffen, die ausschließlich für den Support der mobilen Endgeräte und der digitalen Anzeigegeräte der Schulen zuständig ist.

Mit der Hardware allein ist es natürlich nicht getan. Wir haben Schulclouds und Lernplattformen eingerichtet, arbeiten an Verkabelung und WLAN-Ausleuchtung der Schulen und treiben den Breitbandausbau voran. In den kommenden Wochen werde ich an dieser Stelle über diese und weitere Themen zur Digitalisierung der Schulen berichten.

Ihr
Erwin Esser

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